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5. Januar 2017

SemperOpernball bringt Filmlegenden zusammen – Rolf Hoppe wird mit St. Georgs Orden in Dresden ausgezeichnet

5. Januar 2017
Sachsen | Dresden | Kultur | Veranstaltungen | Boulevard

 

Der SemperOpernball ehrt Rolf Hoppe als eine herausragende Persönlichkeit der Stadt Dresden mit dem St. Georgs Orden. Der renommierte Schauspieler wurde 1981 mit der Rolle des Generals alias Hermann Göring in István Szabós Oscar prämierter Klaus Mann-Verfilmung „Mephisto“ international bekannt. Zuvor führte ihn sein Theaterengagement über 20 Jahre lang an das Staatstheater Dresden.

 

Trotz erfolgreicher Filmkarriere verstand sich Hoppe stets als Dresdner Künstler und blieb seiner Heimat treu. Er ist Mitbegründer und Prinzipal des Hoftheaters Dresden, wo ihn der Vorstand des Semper Opernball e.V. mit seinem langjährigen Freund, Kollegen und Initiator des Preises Wolfgang Stumph besuchte und über die Auszeichnung informierte. „Nach Gunther Emmerlich, Kurt Masur, Armin Mueller-Stahl, Wolfgang Stumph, Kurt Biedenkopf und Ludwig Güttler zeichnet der SemperOpernball Rolf Hoppe als weiteren bedeutenden Dresdner Künstler aus“, so Hans Joachim Frey, künstlerischer Gesamtleiter und 1. Vorsitzender zur Bekanntgabe. „Bereits vor einem Jahr stand die Entscheidung zur Ehrung und wir freuen uns, dass Rolf Hoppe den St. Georgs Orden persönlich am 3. Februar in Dresden entgegennehmen möchte.“ Wolfgang Stumph hat Rolf Hoppe als Preisträger mit vorgeschlagen und wird den Orden auf der Bühne der Semperoper an ihn übergeben.

 

Rolf Hoppe gilt als Spezialist zwielichtiger, fast dämonischer Charaktere. In seinen bislang über 200 Filmen mimte er meist den Bösewicht, zeigte in einigen Kinder- und Märchenfilmen aber auch eine andere Seite. Jedes Jahr an Weihnachten taucht er als König in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf, einem der bekanntesten DDR-Märchenfilme, dessen Schlüsselszene in Moritzburg bei Dresden gedreht wurde. Zur Legende wurde Rolf Hoppe 1981 als leutseliger wie gefährlicher General an der Seite von Klaus Maria Brandauer als Hendrik Höfgen in Szabós „Mephisto“. Es wurde sein wichtigster, weil international erfolgreicher Film. Brandauer drehte nach „Mephisto“ einen „James Bond“-Film und ging internationale Wege. Hoppe dagegen blieb daheim in Sachsen, wo er nationale Filme, Serien und Theater realisierte. Der SemperOpernball möchte nun beide wieder zusammenbringen und in intensiven Gesprächen mit Klaus Maria Brandauer fand Ballchef Hans-Joachim Frey heraus, welche besondere Bindung und Achtung der österreichische Schauspieler und Bühnenregisseur für diesen wunderbaren Schauspieler hat. Brandauer sagte sofort als Laudator für Rolf Hoppes Auszeichnung beim SemperOpernball in Dresden zu. Er freut sich sehr, seinen Kollegen von damals wiederzusehen und seine ganz persönliche Geschichte von Rolf Hoppe zu erzählen. So schaut die Filmwelt am 3. Februar 2017 gebannt auf Dresden, denn es kommt auf der Bühne des 12. SemperOpernballs zu einem wohl einmaligen Treffen großer Mimen und wahrer Filmlegenden – Hoppe, Brandauer, Stumph.

 

F.d.R.d.A.
Vivian Fischer
Pressearbeit im Auftrag des SemperOpernballs
Zastrow + Zastrow GmbH | Tel. 0351 899 110 | presseteam@semperopernball.de

 

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