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23.01.2014

Pressemitteilung Dresden, 23.01.2014


José Manuel Barroso wird mit dem Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs 2014 geehrt


Dresden, 23.01.2014. Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso wird am 7. Februar 2014 mit dem Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs in der Kategorie Politik für sein langjähriges Engagement für die europäische Integration ausgezeichnet.
Der St. Georgs Orden des SemperOpernballs wird seit 2006 an namhafte Persönlichkeiten in den Kategorien Lebenswerk, Politik, Sport, Wirtschaft, Kultur und Soziales Engagement vergeben. Preisträger in der Kategorie Politik waren in den vergangenen Jahren unter anderem Jean-Claude Juncker, Roman Herzog, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und Dr. Hans-Dietrich Genscher.

„Mit José Manuel Barroso ehren wir in diesem Jahr einen leidenschaftlichen Europäer“, sagt Hans-Joachim Frey, künstlerischer Leiter und 1. Vorsitzender des Semper Opernballs e.V., „für den Europa weit mehr ist, als nur ein Wirtschaftsraum. Es ist eine Wertegemeinschaft, die sich auf Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität gründet. Während der Wirtschafts-, Finanz- und Schuldenkrise trug José Manuel Barroso durch sein unermüdliches Engagement maßgeblich zum Zusammenhalt Europas in ganz besonders schwierigen Zeiten bei.“

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sagte: „José Manuel Barroso steht auch in schwierigen Zeiten unbeirrbar zu Europa, weil er verinnerlicht hat, dass ein starkes Europa für uns alle immer wichtiger wird. Seit seinem Amtsantritt hat er entscheidend die Zukunftsfähigkeit der EU vorangetrieben. Geehrt wird mit ihm ein großer Europäer und ein guter Freund Sachsens. So hat er sich nach dem Juni-Hochwasser im vergangenen Jahr für rasche Hilfen stark gemacht.“

José Manuel Barroso wurde 1956 in Lissabon geboren, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Lissabon und Politische Wissenschaften an der Universität Genf. Als 23-Jähriger gründete er die Akademische Vereinigung für Europastudien. Neben der sich anschließenden wissenschaftlichen Tätigkeit an den Universitäten in Lissabon, Genf und Washington D.C. war Barroso schon früh politisch aktiv. Seit 1980 ist er Mitglied der liberal-konservativen Partido Social Democrata (PSD), deren Vorsitz er 1999 übernahm. 1987 wurde er als Staatssekretär für Äußeres und Internationale Zusammenarbeit ins portugiesische Außenministerium berufen, von 1992 bis 1995 war er Außenminister und von 2002 bis 2004 Premierminister. Seit 2004 ist er Präsident der Europäischen Kommission.

Sachsen mit seiner Landeshauptstadt Dresden kennt und schätzt José Manuel Barroso als kulturelles, wirtschaftliches und akademisches Zentrum Mitteldeutschlands. Seit 2009 ist er Ehrendoktor der Technischen Universität Chemnitz.

Im Jahre 2012 nahm José Manuel Barroso im Namen der Europäischen Union und gemeinsam mit den Präsidenten des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments den Friedensnobelpreis entgegen.

Außerdem ist José Manuel Barroso Ehrendoktor der Georgetown-Universität, Washington, D.C. (2006), der Universität Genua (2006), der Universität Kobe (2006), der Universität Edinburgh (2006), der römischen Universität La Sapienza (2007), der Universität Warschau (2007), der Päpstlichen Katholischen Universität São Paulo (2008), der Universität Nizza Sophia Antipolis (2008), der Universität Genf (2010), der Universität von Gent (2011), der Technischen Universität Lissabon (2011), der Universität Haifa (2012) und der Nationaluniversität der Mongolei (2013).

1996 wurde José Manuel Barroso mit dem Großkreuz des „Ordem Militar de Cristo“ (Portugal) ausgezeichnet, 2010 erhielt er die Große Ordenskette von Timor-Leste. 2011 wurde ihm das Großkreuz des „Real y Distinguida Orden Española de Carlos III“ verliehen.

1993 nominierte ihn das Weltwirtschaftsforum zum „Global Leader for Tomorrow“. Die europäische Zeitschrift „European Voice“ wählte ihn 2006 zum „Europäer des Jahres“. Im April 2007 erhielt er eine Auszeichnung (Madalha de Ouro) der Stadt Lamego, und im Mai des darauffolgenden Jahres die Ehrenbürgerwürde (Chave de Honra) seiner Heimatstadt Lissabon. Viele weitere Auszeichnungen und Ehrungen kann José Manuel Barroso sein eigen nennen. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Politikwissenschaften, der internationalen Beziehungen und der Europapolitik zählen „Le système politique portugais face à l`integration européenne" (Lissabon und Lausanne 1983), „Uma Certa Ideia de Europa“ (1999), „Mudar de Modelo“ (2002) und „Reformar: Dois Anos de Governo“ (2004).

Pressekontakt:
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Manuela Flaskamp, Tel. +49 (0)30-46 006-260, presse@semperopernball.de




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